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Leitgedanken

 

In unserem Wohn- und Heimatort hat sich in den letzten Jahren viel getan. Wössingen und Jöhlingen mit dem Weiler Binsheim bilden eine lebendige Gemeinde mit Geschichte und Entwicklungsmöglichkeiten. Eine herrliche Landschaft, eine verkehrsgünstige Lage, Infrastruktur und ortsansässige Betriebe prägen den Charakter des Ortes. Gruppen, Vereine und Kirchen haben regen Anteil am dörflichen Leben.

Durch den demografischen und technologischen Wandel, Wohnungsknappheit, zunehmenden Autoverkehr, Erfordernisse der Instandhaltung und des Strukturausbaus steht die Gemeinde aber auch vor großen Herausforderungen. Die Änderungen in den Lebens- und Arbeitswelten bestimmen den Alltag vieler Menschen. Chancen ergreifen, neue Wege gehen, Werte schützen und Mehrwert für die örtliche Gemeinschaft schaffen – dafür trete ich ein.

 

Orientierung für den weiteren Weg. Realisierbarkeit sichern.

Ein Handlungsrahmen für eine nachhaltige Ortsentwicklung – mit Vernunft erarbeitet - ebnet den Weg für die Umsetzung konkreter Maßnahmen. Es genügt nicht, Wünsche aufzulisten. Diese werden erfahrungsgemäß nicht oder aber auf Kosten anderer realisiert. Sie scheitern an den vielfältigen Einflussfaktoren im Vorfeld.

Ich vertrete einen sachlich analytischen Ansatz, die Ausgangssituation je Aufgabenbereich zugrunde legend. Dazu gehören Wirtschaft, Wohnen, Bildung, Verkehr, Finanzen, öffentliche Einrichtungen, Wasser/Abwasser.

Alle inneren und äußeren Bedingungen werden sorgfältig erfasst und bewertet. Darauf aufbauend entsteht ein Modell, das die „Zukunft Walzbachtal“ abbildet. Es zeigt den erwarteten Bedarf, Lösungsansätze je Bereich und eine Vorplanung mit Budgetierung. Der Gemeinderat wirkt mit und entscheidet über die Realisierung.

Die gemeinsame Vision „Zukunft Walzbachtal“ geht uns alle an, auch in Verantwortung für die nachfolgenden Generationen. Sie muss sich am tatsächlichen Bedarf ausrichten.



Sinnvoll finanzieren. Stabilität erreichen.

Öffentliche Fördermittel können da, wo sinnvoll, beantragt werden. Sie dürfen aber nicht vorrangig entscheidend sein für die Notwendigkeit von Maßnahmen der Ortsentwicklung.

Auch Sparpolitik führt auf Dauer nicht zu mehr Wirtschaftlichkeit und Stabilität. Im Gegenteil, sie kann kurzfristig Verluste reduzieren, bewirkt mittelfristig aber das Gegenteil, eine Schwächung der Gemeinde und Strukturen.

Um finanziellen Handlungsspielraum für Investitionen zu schaffen, sind privatwirtschaftliche Modelle sinnvoll, die den Aufbau von Bilanzvermögen und Teilhabe an Wertschöpfung ermöglichen. Auf dieser Basis kann in der Folge weiter investiert werden. Die Kommune behält die Fäden in der Hand und stärkt sich.

Klare Ziele – klare Richtung.



Neutral und unabhängig arbeiten. Verantwortlich sein.

Die Ressourcen der Gemeinde sollten so eingesetzt werden, dass eine bestmögliche Wertschöpfung zum Wohle der Allgemeinheit erreicht wird bei kontrolliertem Schuldenstand.

An der angespannten Finanzlage wird sich Vieles ausrichten müssen. Das was ist, ist die Ausgangsbasis für die Erfüllung der Pflicht- und weiterer Aufgaben. In guter Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Verwaltung und über offenen Dialog mit allen Beteiligten wird es gelingen.

Darüber hinaus bin ich überzeugt, dass ein solides strategisches Management mit dem Ziel der Stärkung der gemeindlichen Wirtschaftskraft und  der Förderung der kommunalen Selbstbestimmung eine mittelfristige Stabilisierung des Haushalts ermöglicht. Perspektivische Planungen kommen so stufenweise in Reichweite der Umsetzung. Ein wirtschaftliches Fundament, das auch in Zukunft trägt, ist notwendig. Dies als übergeordnete Verpflichtung und Aufgabe.

Verantwortung wollen bestimmt diese Vorgehensweise.  Solide Vorarbeit ist notwendig, um Neues in die Tat umzusetzen.



Zeit gewinnen durch Mut zur Veränderung.

Es braucht Zeit. Deshalb ist es an der Zeit, jetzt die Weichen  zu stellen. Ich stehe für die nachhaltige Änderung des politischen und wirtschaftlichen Denkens und Handelns.

Vertrauen, Bereitschaft zur Verantwortung, klare Ziele und das wertschätzende Gespräch miteinander sind notwendig, um etwas zu bewegen – dies als Ausdruck der politischen Kultur, für die ich mich einsetze.